Fachkräftemonitor Berlin

Häufig gestellte Fragen

Den Fachkräftemonitor verstehen

1. Wo finde ich weitere Informationen über den Fachkräftemonitor und dessen Bedienung?

Weitere Informationen finden Sie unter dem Link "Methodik" auf der Startseite des Fachkräftemonitors. Bei Fragen zur Bedienung bzw. zu den Funktionen des Fachkräftemonitors lesen Sie bitte die "Hilfe".

2. Wie sind die Begriffe Fachkräfteangebotspotenzial und Fachkräftenachfragepotenzial definiert?

Das Fachkräfteangebotspotenzial umfasst alle erwerbsfähigen Fachkräfte in den ausgewiesenen Berufsgruppen. Es zählen sowohl sozialversicherungspflichtig Beschäftigte als auch ausschließlich geringfügig entlohnt Beschäftigte, Arbeitslose sowie Ausbildungs- und Studienabsolventen zum Arbeitsangebotspotenzial. Das Fachkräftenachfragepotenzial ergibt sich dagegen aus dem Bedarf an Fachkräften seitens der Unternehmen.

3. Im Fachkräftemonitor werden sowohl der absolute Bedarf als auch der Bedarf in Prozent ausgewiesen. Was bedeutet das genau?

Der Fachkräftebedarf bestimmt sich aus der Differenz zwischen Nachfrage und Angebot. Dies entspricht dem absoluten Bedarf. Bei der Darstellung Bedarf in Prozent wird der Engpass bzw. der Überschuss in Relation zur Nachfrage gesetzt.

4. Weshalb schwanken die Arbeitsangebots- bzw. die Arbeitsnachfragekurven?

Der Arbeitsmarkt ist neben einer Vielzahl von Strukturkomponenten gleichfalls vom Konjunkturverlauf abhängig. Im Rahmen des Fachkräftemonitors werden auf Basis von ökonometrischen Modellen die Konjunktur bzw. die Auswirkungen der Konjunktur auf die Beschäftigungszahlen geschätzt. Dabei unterliegt die Nachfragekurve stärkeren Schwankungen als die Angebotskurve, da die Nachfrage der Unternehmen nach Fachkräften stärker von der Konjunktur beeinflusst wird als das Angebot von Fachkräften.

5. Gibt es neben den dargestellten Kurvenverläufen ebenfalls die konkreten Werte für die Fachkräftenachfrage, das Fachkräfteangebot oder den Fachkräfteengpass/-überschuss?

Die Werte für die einzelnen Datenpunkte erhalten Sie, indem Sie den Mauszeiger auf einen Datenpunkt bewegen. Hierdurch erscheint ein Pop-Up Fenster, in dem die Werte für die Fachkräftenachfrage, das Fachkräfteangebot sowie den (relativen) Fachkräfteengpass/-überschuss der jeweiligen Jahre hinterlegt sind.

6. Im Reiter Branchen-Ranking werden nur vier Wirtschaftszweige dargestellt. Wie wird diese Auswahl getroffen und was bedeutet "sonstige Wirtschaftszweige"?

In dieser Darstellung werden für die aktivierten Berufe die drei Wirtschaftszweige dargestellt in denen die größten Fachkräfteengpässe bzw. -überschüsse auftreten. Die restlichen Wirtschaftszweige werden unter dem Begriff "sonstige Wirtschaftszweige" zusammengefasst.

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7. Wie finde ich heraus, zu welchem Wirtschaftszweig meine Branche gehört?

Die Definition der Wirtschaftszweige im IHK-Fachkräftemonitor basiert auf der europäischen Klassifikation der Wirtschaftszweige (WZ 2008/NACE). Hierin wird die wirtschaftliche Tätigkeit von Unternehmen, Betrieben und anderen statistischen Einheiten nach einer einheitlichen Systematik erfasst. Die Klassifikation ist hierarchisch gegliedert und umfasst insgesamt fünf Gliederungsebenen - Wirtschaftsabschnitte, Abteilungen, Gruppen, Klassen und Unterklassen. Eine detaillierte Liste aller Branchen mit ihren dazugehörigen WZ 2008-Nummern stellt das Statistische Bundesamt zum Herunterladen (pdf) zur Verfügung: Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008).

WZ 2008Branchenname
AbschnittAbteilung
B-E05-39Sonstiges produzierendes GewerbeB: Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden
C: Verarbeitendes Gewerbe
D: Energieversorgung
E: Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen
F41-43Baugewerbe
G46-47Handel gesamt
46Großhandel (ohne Handel mit Kraftfahrzeugen)
47Einzelhandel (inklusive Handel mit Kraftfahrzeugen)
H49-53Verkehr, Transport und Lagerei
I55, 56Gastgewerbe
J58-63Information und Kommunikation
K64-66Finanz- und Versicherungsdienstleistungen
M, N69-73, 77, 78, 82Beratende und wirtschaftsnahe DienstleistungenM: Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen
N: Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen
O, P84, 85Öffentliche DienstleistungenO: Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherungen
P: Erziehung und Unterricht
Q86-88Gesundheits- und Sozialwesen
L, M, N, R, S, T68, 74, 79-81, 90-98Personenbezogene und sonstige DienstleistungenL: Grundstücks- und Wohnungswesen
M: Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen
N: Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen
R: Kunst, Unterhaltung und Erholung
S: Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen
T: Private Haushalte mit Hauspersonal; Herstellung von Waren und Erbringung von Dienstleistungen durch private Haushalte für den Eigenbedarf ohne ausgeprägten Schwerpunkt

8. Ich möchte nach einem bestimmten Beruf suchen, finde ihn aber nicht im Auswahlmenü.

Aus Gründen der Repräsentativität müssen einzelne Berufe zu Berufsgruppen zusammengefasst dargestellt werden. Bitte verwenden Sie die Berufsauswahlliste, die in der Mitte des linken Navigationsbereichs angebracht ist. In der Berufsauswahlliste sind mehr als 2.400 Berufe hinterlegt. Jeder dieser Berufe ist einer der 121 Berufsgruppen zugeordnet, die auf der Grundlage der Klassifizierung der Berufe 2010 der Bundesagentur für Arbeit erstellt wurden. Sie werden automatisch in die zugehörige Berufsgruppe verlinkt, wenn Sie einen der Berufe in der Berufsauswahlliste auswählen.

Die Klassifikation der Berufe 2010 wurde im Jahr 2011 in die statistische Berichterfassung eingeführt und umfasst fünf Gliederungsebenen, in denen die Berufe nach ihrer Ähnlichkeit anhand der sie auszeichnenden Tätigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse gebündelt sowie nach dem Anforderungsniveau eingeordnet werden (siehe näheres hierzu: KldB 2010 der Bundesagentur für Arbeit).

9. Warum weichen die im Fachkräftemonitor dargestellten Zahlen der akademisch Qualifizierten von den von der Bundesagentur für Arbeit ausgewiesenen Daten "mit akademischen Abschluss" ab?

In der KldB 2010 wird der berufliche Abschluss erst in der 7. Berufskennzifferstelle ersichtlich, die im Rahmen der FKM-Modellierung nicht berücksichtigt werden kann. Die ausgewiesenen Daten der Bundesagentur für Arbeit "mit akademischen Abschluss" entsprechen daher auch nicht den ausgewiesenen Daten im Bereich "Experte" oder "Spezialist" (nähere Informationen siehe auch FAQ-Frage 8). Dies liegt daran, dass die Einteilung der Berufe in der KldB 2010 nach Tätigkeiten und Anforderungsniveaus und nicht nach beruflichem Abschluss erfolgt. Des Weiteren werden im FKM nicht alle akademischen Berufe abgebildet, wodurch der Vergleich auch mit anderen offiziellen Statistiken nur bedingt möglich ist.

10. Ich verstehe die Berufsgruppen nicht - wie finde ich heraus, welche Berufe sich dahinter verbergen?

Im Fachkräftemonitor können Sie mit der "Berufsauswahl"-Funktion einzelne Berufe nachschlagen/suchen. Findet die Suchfunktion zu dem von Ihnen eingegebenen Stichwort mehrere passende Berufe, öffnet sich ein Fenster, in dem alle gefundenen Berufe alphabetisch aufgelistet werden. Wenn Sie einen der Berufe in der Berufsauswahlliste durch Mausklick auswählen, werden Sie automatisch in die zugehörige Berufsgruppe verlinkt. In der Graphik werden dann die Ergebnisse für die entsprechende Berufsgruppe dargestellt. Zudem klappt sich - indem Sie im linken Navigationsbereich mit der Maus über den Namen einer Berufsgruppe fahren - ein Informationskästchen auf, welches die quantitativ bedeutendsten Berufe dieser Berufsgruppe enthält.

Hier können Sie auch die entsprechende Berufsliste als Excel-Sheet downloaden.

11. Ich habe bei einer Berufsgruppe, die mich betrifft, einen Fachkräfteengpass oder -überschuss entdeckt. Was bedeutet das für mich als Arbeitnehmer bzw. Arbeitgeber?

Bei einem Fachkräfteengpass sind nicht ausreichend Fachkräfte einer Berufsgruppe für die von den Unternehmen zu besetzenden offenen Stellen vorhanden. Für Arbeitnehmer bedeutet dies, dass sie gute Beschäftigungschancen haben. Im gegengesetzten Fall - bei einem Fachkräfteüberschuss - sind die Beschäftigungschancen für die Arbeitnehmer vergleichsweise schlechter, da sich zum Beispiel viele Bewerber für eine offene Stelle interessieren werden, wodurch sich wiederum die Arbeitgeber in einer günstigeren Verhandlungsposition wiederfinden.

Bitte beachten Sie dabei: Im Fachkräftemonitor werden - aus Gründen der Repräsentativität - nur die Ergebnisse für das Aggregat ,Berufsgruppe', wie z.B. Juristen, ausgewiesen und nicht die Ergebnisse für einzelne Berufe, wie z.B. Notar/in, Rechtsanwalt/Rechtsanwältin, Richter/in, Staatsanwalt/Staatsanwältin, Insolvenzverwalter/in. Daher kann es, insbesondere wenn der von Ihnen gesuchte Berufsbegriff nicht zu den Berufen gehört, die am häufigsten in der jeweiligen Berufsgruppe auftreten, zu abweichenden Ergebnissen kommen.

12. Ich habe in einer Berufsgruppe in der Region Berlin bzw. in einem Wirtschaftszweig einen Überschuss an Fachkräften entdeckt. Allerdings habe ich das Gefühl, dass gerade in Berlin Berufe aus dieser Berufsgruppe, z.B. in der Gastronomie, besonders nachgefragt werden und die Unternehmen keine geeigneten Fachkräfte finden. Wie ist das zu erklären?

Im Fachkräftemonitor werden die Unternehmensbefragungen der IHK-Mitgliedsunternehmen zur Bestimmung der Nachfrage nach bestimmten Berufsgruppen und Qualifikationen herangezogen. Somit wird im Monitor das Arbeitsangebotspotenzial der möglichen Unternehmensnachfrage gegenübergestellt. Über mögliche Gründe, die ein Zusammenkommen beider Komponenten nicht ermöglichen (z.B. regionaler, sektoraler oder qualifikatorischer Mismatch), kann der Monitor keine Aussagen bereitstellen. So kann es durchaus sein, dass ein Unternehmen seine Nachfrage nach Gastronomieberufen reduziert, da seine Suchkosten oder ähnliche Faktoren zu hoch sind, um die geeignete Fachkraft für seine Stelle zu finden. Bitte wenden Sie sich in solchen Fällen an den Ausbildungsberater in ihrer IHK-Region.

Daten

13. Welche Daten fließen in das Berechnungsmodell ein?

In die Berechnung des Fachkräfteangebotspotenzials fließen Daten der Bundesagentur für Arbeit, des Statistischen Bundesamtes, des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg, des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung und der Industrie- und Handelskammer Berlin in das Modell ein. In die Berechnung des Fachkräftenachfragepotenzials gehen im Wesentlichen die Ergebnisse der IHK-Konjunkturumfragen ein. Die Industrie- und Handelskammer Berlin befragt dreimal pro Jahr ihre Mitgliedsunternehmen nach ihrer Geschäftslage, ihren Geschäftserwartungen sowie ihrer geplanten Beschäftigungsentwicklung. Ab dem Jahr 2018 werden die bisherigen drei Indikatoren um zwei zusätzlichen („Geschäftsrisiko Fachkräftemangel“ und „Besetzungsprobleme offene Stellen“) ergänzt.

14. Wie aktuell sind die Daten und wie häufig wird das Berechnungsmodell aktualisiert?

Der Fachkräftemonitor wird einmal pro Jahr aktualisiert. Hierbei werden immer die aktuellsten verfügbaren Datenbestände in das Modell integriert und die Änderungen relevanter struktureller, wirtschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen berücksichtigt. Der derzeitige Datenstand ist überwiegend aus dem Jahr 2018.

15. Welcher Anteil der Erwerbstätigen wird abgebildet?

Es werden ca. 80% aller Erwerbstätigen in Berlin in dem Berechnungsmodell berücksichtigt.

Methodik

16. In welchem Maße wird die Migration im Modell berücksichtigt?

In der aktuellen Modellierung der Prognosejahre wird die Binnenwanderung berücksichtigt, da die Wanderungsbewegungen je nach Bundesland einen großen Einfluss auf das Angebotspotenzial haben. Dies erfolgt durch eine Fortschreibung der arbeitsmarktrelevanten Wanderungssalden (Jahre 2011 bis 2015) zwischen den Bundesländern.

Zusätzlich wird die Auslandsmigration in der Modellierung berücksichtig. Gerade in Zeiten des demografischen Wandels und dem damit einhergehenden Rückgang des Angebots an Fachkräften ist davon auszugehen, dass die Auslandsmigration zu einem Anstieg des Angebotspotenzials am aktuellen Rand führt. Dies erfolgt durch eine Fortschreibung der Salden (Jahre 2000 bis 2016) ausländischer, sozialversicherungspflichtig sowie geringfügig entlohnt Beschäftigter. Die Salden wurden um Binnenmigration sowie Wechsel in und aus Arbeitslosigkeit bereinigt

17. Welche formalen Bildungsabschlüsse entsprechen den vier Qualifikationsniveaus?

Die dem Fachkräftemonitor zugrundeliegende Einstufung der Berufe in die vier Qualifikationsniveaus orientiert sich an der Berufsklassifizierung der Bundesagentur für Arbeit.

AkademischeQualifikationBeruflicheQualifikation(höhere Qualifikation)BeruflicheQualifikation(mittlere Qualifikation)HelferberufehochkomplexeTätigkeitenAbschluss einesHochschulstudiums(Diplom, Magister,Masterabschluss,Staatsexamen etc.)Abschluss einer dualen Berufsausbildung plusberuflichen Fort- undWeiterbildung (Meister,Fachwirt, Betriebswirt,Techniker etc.)alle FachkräfteErforderlicher BerufsabschlussAbschluss einerdreijährigen dualenBerufsausbildung oderberufsqualifizierenderAbschluss an einerBerufsfach-/KollegschuleAbschluss einer bis zueinjährigenBerufsausbildungsowie Helfer-und Anlerntätigeitenmit Spezialkenntnissenund -fertigkeitenverbundenfundierte Fachkenntnisseund Fertigkeitenvorausgesetzteinfache,wenig komplexe(Routine-)Tätigkeiten
Quelle: WifOR, 2019, eigene Darstellung

18. Im Monitor wird zwischen dem absoluten Fachkräfteengpass/-überschuss und dem Fachkräfteengpass/-überschuss in Prozent unterschieden. Was bedeutet dies genau?

Der absolute Fachkräfteengpass bezieht sich auf die Differenz zwischen der Nachfrage der Unternehmen an Fachkräften und dem Angebotspotenzial von Fachkräften. Bei der Darstellung des Fachkräfteengpasses/-überschusses in Prozent wird der errechnete Engpass/Überschuss in Relation zur Nachfrage gesetzt.

19. Warum werden die Linien der Kurven im dargestellten Zeitverlauf bis zum Jahr 2030 immer breiter und was ist die Trendnachfrage?

Das Berechnungsmodell liefert Aussagen über die zukünftige Entwicklung des Angebotes an und der Nachfrage nach Fachkräften. Da Prognosen immer mit Unsicherheiten behaftet sind, wurden neben der gestrichelten Linie, die das Kernszenario mit der höchsten Realisierungswahrscheinlichkeit darstellt, breiter werdende Korridore mit hohen Eintrittswahrscheinlichkeiten eingezeichnet. Die Daten des Kernszenarios werden in den Datenpunkten in dem Pop-Up Fenster angezeigt. Zusätzlich wird ab dem Jahr 2018 die Trendnachfrage ausgewiesen. Diese verdeutlicht den Verlauf der Fachkräftenachfrage seitens der Unternehmen, sofern konjunkturelle Einflüsse auf die Fachkräftenachfrage herausgerechnet werden.

20. Welches Renteneintrittsalter liegt dem Fachkräftemonitor zugrunde?

Das durchschnittliche Renteneintrittsalter in Deutschland steigt seit einigen Jahren immer weiter an und wird laut Prognosen der IAB auch zukünftig ansteigen. Deshalb sind in der aktuellen Modellierung die Renteneintritte alle Qualifikationen an das gesetzliche Renteneintrittsalter angepasst. Dieses liegt im letzten IST-Jahr bei 65 Jahren und steigt dynamisch auf 67 Jahren bis 2030.

21. Liegt das tatsächliche Renteneintrittsalter nicht unter dem gesetzlich geltenden Renteneintrittsalter?

Das tatsächliche Renteneintrittsalter liegt in Deutschland in nahezu allen Wirtschaftszweigen und Regionen unterhalb des gesetzlich geltenden Renteneintrittsalter. Dies resultiert unter anderem daraus, da Arbeitskräfte beispielsweise aufgrund verminderter Erwerbsfähigkeit oder durch die Inanspruchnahme von Altersteilzeitprogrammen früher als gesetzlich vorgeschrieben in die Rentenphase eintreten.
Sofern das tatsächliche Renteneintrittsalter unter dem gesetzlichen liegt, geht das Angebotspotenzial bei gleichbleibendem Nachfragepotenzial zurück, weshalb die tatsächlich vorherrschenden Fachkräfteengpässe größer ausfallen als im IHK-Fachkräftemonitor ausgewiesen.
Die Modellierung des berufsspezifischen Renteneintrittsalters im Fachkräftemonitor kann aufgrund der vorliegenden Datenlage nicht erfolgen, weshalb das Renteneintrittsalter an das gesetzliche angepasst ist (siehe Frage 20).

Sonstiges

22. Welche technischen Voraussetzungen werden benötigt, um den Fachkräftemonitor nutzen zu können?

Der Fachkräftemonitor ist mit allen modernen Browsern verwendbar (Chrome, Firefox, Edge, Safari) und unterstützt eingeschränkt auch den Internet Explorer 11. Die Applikation ist vollständig Webbasiert, eine Installation ist nicht notwendig.

23. Ich habe eine interessante Abbildung entdeckt, wie kann ich diese Dritten zeigen?

Alle vorgenommenen Einstellungen werden in der Seiten-Adresse codiert. So können Sie zu der jeweiligen Abbildung den Link einfach kopieren und beispielsweise per E-Mail versenden. Der Link ist nur im Jahr der jeweiligen Aktualisierung gültig. Öffnen Sie einen Link aus einem veralteten Datensatz, werden die codierten Einstellungen ignoriert.

24. Wie können die gewählten Einstellungen rückgängig gemacht werden?

Die getroffene Auswahl der Berufsgruppen kann über den Button "Auswahl zurücksetzen" gelöscht werden. Es erscheint infolge ein leeres Fenster mit dem Hinweis, dass eine Abbildung aufgrund statistischer Gründe (zu geringe Fallzahlen) nicht möglich ist. Sie können dann über die linke Navigationsleiste neue Berufsgruppen auswählen. Haben Sie zuvor über die Kopfleiste oberhalb der Abbildung eine bestimmte Region oder einen bestimmten Wirtschaftszweig ausgewählt, bleibt diese Auswahl auch nach dem Klick auf den "Auswahl zurücksetzen"-Button erhalten. Um diese Einstellungen zu verändern, müssen Sie die Branchen- bzw. Regionsauswahl über die Auswahlmenüs in der Kopfzeile abändern.

Ihre Ansprechpartner

  • Sie erwarten einen hohen Fachkräfteengpass und fragen sich, wie Sie diesem begegnen können?
  • Sie haben Anregungen, Fragen oder Wünsche zum Fachkräftemonitor Berlin?

Sprechen Sie uns an!

IHK Berlin

Dr. Inga Hillesheim
+49 (0) 30 31510-373